Von Berlin in den Harz: Mein Neustart als Sportwissenschaftler in der betrieblichen Gesundheitsförderung

Manchmal merkt man, dass es Zeit ist für einen Tapetenwechsel 🙂

Ich bin Yannick Golz, 33 Jahre alt, Sportwissenschaftler – und nach über 10 Jahren Arbeit in der betrieblichen Gesundheitsförderung in Berlin lebe ich seit 2026 im Südharz. Genauer gesagt: In Herzberg am Harz.

Ein ziemlicher Kontrast zu Berlin. Aber man muss sein Horizont auch manchmal anders erweitern.

Angefangen hat bei mir alles mit meinem SpoWi Studium an der Humboldt-Universität zu Berlin. Aber lernen tut man dann doch „draußen“ –  im echten Leben.

Meine ersten Erfahrungen habe ich in verschiedenen Bundesministerien in Berlin gesammelt. Damals noch mit Rückenkursen. Relativ schnell kamen dann Vorträge, Workshops und ganze Gesundheitstage dazu. Parallel habe ich als Personal Trainer gearbeitet und mich auf die individuelle Gesundheit von Menschen gekümmert.

Was ich in der Zeit gelernt habe: Jedes Unternehmen ist anders. Und genau deshalb funktionieren Standardlösungen in der betrieblichen Gesundheitsförderung selten wirklich gut.

Betriebliche Gesundheitsförderung – Was wirklich funktioniert

Viele denken bei betrieblicher Gesundheitsförderung noch immer an Einzelmaßnahmen:
Ein bisschen Bewegung hier, ein Vortrag da, ein Obstkorb im Büro.

Kann man machen – bringt aber oft nachhaltig nur wenig.

Was wirklich funktioniert, sind Angebote, die:

  • Zum Arbeitsalltag passen
  • Einfach umsetzbar sind
  • Die Mitarbeitenden wirklich erreichen

Ich habe in den letzten Jahren immer wieder gesehen: Wenn Maßnahmen zu kompliziert sind, werden sie nicht genutzt. Wenn sie nicht alltagstauglich sind, war es nur ein netter Vortrag oder ein anstrengender Sportkurs.

Warum der Umzug in den Harz?

Berlin war lange meine Base. Viele spannende Projekte, viele Kontakte, viel Dynamik. Tolle Menschen.

Und trotzdem kam irgendwann der Punkt, an dem ich etwas verändern wollte.

Und dann war klar: Weniger Großstadt. Mehr Ruhe. Mehr Natur.

Der Südharz bietet genau das – und gleichzeitig eine spannende Möglichkeit, meine Arbeit in einem neuen Umfeld weiterzuführen.

Göttingen, Kassel, Hannover… Klingt doch auch nach Stadt genug.

Seit 2026 bin ich also hier – und auf der Suche nach neuen Unternehmen, neuen Projekten und neuen Menschen.

Gerade kleinere und mittelständische Unternehmen im Harz und in Niedersachsen haben oft noch viel ungenutztes Potenzial im Bereich

Fazit: Einfach machen

Gesundheit im Unternehmen muss nicht kompliziert sein.

Oft reichen schon kleine, gut durchdachte Maßnahmen, um langfristig etwas zu verändern.

Ich freue mich darauf, im Harz neue Wege zu gehen, neue Unternehmen kennenzulernen und gemeinsam etwas aufzubauen.

Wenn Sie aus der Region kommen und das Thema betriebliche Gesundheitsförderung angehen möchten – melden Sie sich gern!